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#Abseitsradeln

Warmes Licht und Kühles Bier

Auf Geheimtipp-Strecken entspannt durch Berlin radeln und dabei Orte entdecken, die nicht jeder kennt. Die Schauplätze der Berliner Industriekultur geben faszinierende Einblicke in die Stadtgeschichte. Backsteinrote Fabriken, rostige Strukturen und Produktionsstätten aus Stahl und Beton erzählen davon, dass Berlin um 1900 die modernste Stadt Europas war. 

Die Fahrradroute „Warmes Licht und kühles Bier“ führt zu imposanten Gebäuden der Elektroindustrie und den überraschend vielen Brauereien auf dem Prenzlauer Berg. Was hat das eine mit dem anderen zu tun? Das erfahren Sie auf dieser Route, die Berlin zu einem Open-Air-Museum der Industriekultur macht! Wer eine Pause braucht, findet unterwegs Gaststätten und Cafés im Ambiente der Industriekultur: Hohe Räume, Stahl, Glas und viel Backstein.

 

 

Toureninfos

Bundesländer
Berlin (Kreuzberg, Mitte, Wedding, Gesundbrunnen, Prenzlauer Berg)

Streckenlänge:
25 km / 18 Sehenswürdigkeiten 

Route:
Die Strecke führt durch viel städtisches Grün auf Rad- und Uferwegen und ist bestens ausgeschildert. Der weiße Blitz auf rotem Grund, das Logo des Berliner Zentrum Industriekultur, weist den Weg quer durch die Stadt. Die Tour verläuft größtenteils auf asphaltierten Wegen, kürzere Abschnitte auch über Kopfsteinpflaster. 
(16 km Radwege, 8 km Straße, 1 km Wege)
(21km, 3,5 km Pflaster, 0,5 km unversiegelt)
(Einfache Tour, keine relevanten Steigungen)

Anfahrt:
Ab/an Deutsches Technikmuseum Trebbiner Straße 9, 10963 Berlin

Anfahrt per ÖPNV: 
U-Bahn U1, U3, U7 Möckernbrücke oder U1, U2, U3 Gleisdreieck
S-Bahn S1, S2, S25, S26 Anhalter Bahnhof

gpx-Daten:
GPX-Datei zum Download

Weitere Informationen:
Berliner Zentrum Industriekultur 
https://industriekultur.berlin/ 
https://industriekultur.berlin/erleben/fahrradrouten/warmes-licht-und-kuehles-bier/

Die Radroute ist in beiden Richtungen beschildert. Das Logo des Berliner Zentrum Industriekultur, der weiße Blitz auf rotem Grund, weist gut sichtbar den Weg quer durch die Stadt. 

Das Berliner Zentrum Industriekultur verschickt gedruckte Flyer per Post. Senden Sie einfach eine Mail an: kontakt@industriekultur.berlin PDF-Download (deutsch) 
PDF-Download (englisch)

Umspannwerk Buchhändlerhof

Versteckt in einem Hinterhof verbirgt sich Deutschlands ältestes Gebäude der Stromerzeugung. Nach dem Mauerfall erwacht das markante Bauwerk zu neuem Leben: Hier eröffnet einer der einflussreichsten und legendärsten Techno-Clubs der Welt – das E-WERK.

Foto: Andreas Muhs


AEG am Humboldthain

Mit dieser riesigen Montagehalle für Großmaschinen setzte AEG-Architekt Peter Behrens Maßstäbe für die Industriearchitektur des 20. Jahrhunderts. Das im Stil der Neuen Sachlichkeit errichtete Gebäude ist Teil einer Fabrikstadt, die einst zu den modernsten in Europa zählte. Ein besonderes Relikt liegt unter der Erde: Nach vorheriger Anmeldung können Sie hier Deutschlands ersten U-Bahntunnel besichtigen. 

Foto: Melanie Nobis


Brauerei Pfefferberg

Mitten in der Stadt und doch etwas ländlich: Das Plateau mit Biergarten und Terrassencafé unter alten Bäumen überrascht. Die erhöhte Lage bot Mitte des 19. Jahrhunderts ideale Bedingungen für den Bau tiefer Kühlkeller, in denen sich Bier bestens lagern ließ. Kein Wunder also, dass der bayerische Braumeister Joseph Pfeffer genau hier seine Brauerei errichtete – damals noch vor den Toren Berlins. 

Foto: tic_Friedel Kantaut


Geheimtipps auf der Strecke

Bett+Bike Betriebe an der Strecke