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#Abseitsradeln

Ruwer-Hochwald-Radweg

Was aus alten Bahntrassen werden kann, wenn kein Zug mehr fährt, zeigt der Ruwer-Hochwald-Radweg. Wo von 1889 an für gut 80 Jahre und teilweise länger Züge von Trier aus durch das Tal der Ruwer nach Hermeskeil gerollt sind, entstand mit dem Ruwer-Hochwald-Radweg ein Freizeitparadies für Radler, Skater und Wanderer. Auf der 48 km langen Tour von Trier-Ruwer durchs Ruwertal, über Kell am See, nach Hermeskeil führt die Route über die ehemalige Bahnstrecke und zeigt die schöne Landschaft der Region aus einer Perspektive, die man früher nur vom Zugfenster aus genießen konnte. Der große Vorteil: Wo die Gleise lagen, ist es weitestgehend flach, und so geht es heute besonders familienfreundlich mit leichten Steigungen entlang der Ruwer durch Weinberge, Wiesen und Wälder sowie idyllische Ruwertal- und Hochwalddörfer – einfach mitten durch die Natur. Genau das Richtige für einen idealen Ausflug mit ganz viel Spaß und Erholung. 

Toureninfos

Bundesländer
Rheinland-Pfalz

Streckenlänge:
48,2 km (Hermeskeil – Ruwer)

Route:
Vom Bahnhof in Hermeskeil verläuft die Strecke über die Höhen des Hunsrücks nach Reinsfeld und über die Wasserscheide zwischen Reinsfeld und Kell am See, die den höchsten Punkt der Tour bildet. Ab Niederkell und Waldrach führt der Radweg abseits der Orte durch die waldreiche Natur und taucht bald in das enge, windungsreiche, stille Tal der Ruwer ein. Ab hier geht es über zahlreiche Brücken stetig bergab. Zurück zum Ausgangspunkt gelangt man am Wochenende und in den Ferien mit dem RadBus Linie 222 Ruwer-Hochwald.

Der Weg ist durchgängig asphaltiert und beschildert. Auf der Gesamtlänge der Radstrecke ist eine Höhendifferenz von ca. 400 Höhenmetern zu überwinden. Bei einem durchschnittlichen Anstieg von ca. 1 % auf der Gesamtlänge von 48 km ist die Strecke sehr familienfreundlich und auch für den weniger geübten Radfahrer geeignet.

Anfahrt:
Auto: 
Über die Hunsrück-Höhenstraße B 407 / B 327 oder die A 1, Anschlussstelle 133 nach Hermeskeil.

ÖPNV: 
Mit dem RadBus Ruwer-Hochwald aus Richtung Trier erreichen Sie den Ausgangspunkt in Hermeskeil. Bitte beachten Sie die aktuellen Fahrpläne unter www.radbusse.de.


gpx-Daten:
GPX-Datei zum Download

Weitere Informationen:
Hunsrück-Nahe Tourismus GmbH

www.visitmosel.de
www.bike-region-hunsrueck-nahe.de
www.hunsruecknahe.de

Karte & Route
https://www.tourenplaner-rheinland-pfalz.de

 

 

Dahingleiten auf dem Ruwer-Hochwald-Radweg

Foto: Vincent Dommer, CC BY, Hunsrück


Picknick in Kell am See

Foto: Vincent Dommer, CC BY, Hunsrück


Alte Lok an der Wegstrecke bei Reinsfeld

 

Foto: Vincent Dommer, CC BY, Hunsrück


Geheimtipps auf der Strecke

Besondere Ecken: 
• Römische Wasserleitung in Waldrach mit Augmented Reality erleben (ARGO-App):
Bereits die antike Hauptstadt Trier versorgte sich mit Wasser aus dem Ruwertal. Die circa 13 km lange Leitung begann oberhalb von Waldrach und führte das Ruwerwasser mit erstaunlich geringem Gefälle nach Trier in die Nähe des Amphitheaters.
Neben der virtuellen Visualisierung zwischen Waldrach und Mertesdorf kann man die römische Wasserleitung noch in ihrem ursprünglichen Aussehen an verschiedenen Punkten unmittelbar am Ruwer-Hochwald-Radweg besichtigen. Südlich von Waldrach am Parkplatz der Ruwertalstraße steht ein originalgetreuer Nachbau aus Sandsteinen der alten Wasserleitung. Am Radweg, hinter der Bahnhofstraße, findet sich der Nachbau der Wasserleitung in Originalsteinen.

• Leuchtpunkt der Artenvielfalt Sommerau: Die Weinlage „Schlossberg“ zählt zu den steilsten im Ruwertal und prägt neben der Burg Sommerau und der besonderen Lage im Talkessel des alten Ruwerlaufs das Landschaftsbild. In Sommerau stoßen unterschiedlichste Lebensräume aufeinander und verbinden diese zu einem großen Biotop, das ein idealer Rückzugsort für seltene Tiere und Pflanzen ist. 

• Rastmöglichkeiten für Familien mit Kindern: Stopp in Kasel am Bouleplatz mit Zugang zu Ruwer, Rast am Abenteuerspielplatz in Reinsfeld

Bett+Bike Betriebe an der Strecke