Betteleiche im Nationalpark Hainich
Die bizarr geformte Betteleiche ist eines der Wahrzeichen des Nationalparks. Von 1442 bis 1525 gab es im nahegelegenen Ihlefeld einer Außenstelle des St. Katharinenklosters zu Eisenach. Hier lebten Bettelmönche, die sich um Reisende kümmerten, die auf den Höhenwegen im Hainich unterwegs waren. Reisende und Ortsansässige hinterlegten an der Betteleiche Almosen für die Mönche und Zettel mit den Namen derer, für die sie ein Gebet baten. Um die Gaben vor dem Wetter zu schützen, schlugen die Mönche eine Aushöhlung in den Stamm. Die Verwitterung erweiterte sie im Laufe der Jahrhunderte, teilte den Stamm und gab der Betteleiche so ihr heutiges, imposantes Aussehen.
Foto: Tobias Kromke
Geografischen Mittelpunkt Deutschlands Niederdorla
Auf einer Deutschlandkarte ziehen Geografen zwei Linien - eine vom nördlichsten Punkt zum südlichsten, eine vom östlichsten zum westlichsten. Sie werden sich ziemlich genau in Niederdorla kreuzen, dort wo eine alte Linde den geografischen Mittelpunkt Deutschlands markiert. Jedes Jahr wird hier das Mittelpunktfest gefeiert.
Foto: Jens Fischer
Baumkronenpfad im Nationalpark Hainich
Der Baumkronenpfad schlängelt sich auf einer Länge von 540 m vom unteren Kronenbereich hinauf bis zu den Spitzen der Urwald-Baumkronen. So ist der Baumkronenpfad in besonderer Weise Wind und Wetter ausgesetzt.
Foto: Tino Sieland
Geheimtipps auf der Strecke
Sehenswürdigkeiten
• Mittelalterliche Reichsstadt Mühlhausen – Historisches Rathaus, Historische Wehranlage, Popperöde Quelle mit Brunnenhaus, Marienkirche, Divi-Blasii-Kirche)
• Geografischer Mittelpunkt Deutschlands, Niederdorla
• Betteleiche im Nationalpark Hainich
• Baumkronenpfad mit Nationalparkzentrum und Wurzelhöhle
Gastronomie
• Brauhaus zum Löwen, Mühlhausen (Hotel in Thüringen | Brauhaus Zum Löwen)
• Waldgasthof Hainich-Haus, Kammerforst (Rettelbusch Hotels | Ihr Hotel im Hainich)
• Forsthaus Thiemsburg (Startseite - Forsthaus Thiemsburg | Am Baumkronenpfad)
