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#Abseitsradeln

Rote Route im Nationalpark Hainich

Die Rote Route verläuft von der Mittelalterlichen Reichsstadt Mühlhausen durch den Nationalpark Hainich und trifft westlich des Craulaer Kreuz auf die Gelbe Route Richtung Werratal und Bad Langensalza.
Sowohl Fahrzeit als auch Schwierigkeitsgrad der Strecke sind abhängig von der Richtung, in der man die Route abfährt. Aus Richtung Mühlhausen kommend, hat man einen mäßigen bis steileren Anstieg auf der gesamten Strecke. Hier ist der Schwierigkeitsgrad mittel bis hoch. Fährt man hingegen vom Nationalpark in Richtung Mühlhausen, fällt die Strecke leicht ab. Es ist für trainierte Radfahrer möglich, innerhalb eines Tages von Mühlhausen in den Nationalpark und wieder zurück zu radeln. Die Rote Route ist bei Langula an den Unstrut-Werra-Radweg und ab Mühlhausen an den Unstrut-Radweg angebunden.

Die Gelbe und die Rote Route treffen im Herzen des Nationalparks aufeinander. Mehrere kleinere Radwege verbinden diese Fernradwege mit weiteren Ausflugszielen, z.B. dem Mittelpunkt Deutschlands oder der Vogelschutzwarte in Seebach.

 

Toureninfos

Bundesländer
Thüringen

Streckenlänge:
22,1 km

Route:
Routenbeschaffenheit:
Asphalt - 9,8 km
Schotterweg - 8,5 km
Naturweg - 2,3 km
Pfad - 416 m
Straße - 1,1 km

Topografie:
Aufstieg: 298 hm 
Abstieg: 41 hm 
Höchster Punkt: 459 m 
Tiefster Punkt: 201 m 

Anfahrt:
Regionalbahnhof in Mühlhausen
Bushaltestelle: Thiemsburg, Baumkronenpfad

gpx-Daten:
GPX-Datei zum Download

Weitere Informationen:
Rote Route - Welterberegion Wartburg Hainich - Urlaub, Reisen, Tagen

Betteleiche im Nationalpark Hainich

Die bizarr geformte Betteleiche ist eines der Wahrzeichen des Nationalparks. Von 1442 bis 1525 gab es im nahegelegenen Ihlefeld einer Außenstelle des St. Katharinenklosters zu Eisenach. Hier lebten Bettelmönche, die sich um Reisende kümmerten, die auf den Höhenwegen im Hainich unterwegs waren. Reisende und Ortsansässige hinterlegten an der Betteleiche Almosen für die Mönche und Zettel mit den Namen derer, für die sie ein Gebet baten. Um die Gaben vor dem Wetter zu schützen, schlugen die Mönche eine Aushöhlung in den Stamm. Die Verwitterung erweiterte sie im Laufe der Jahrhunderte, teilte den Stamm und gab der Betteleiche so ihr heutiges, imposantes Aussehen. 

Foto: Tobias Kromke


Geografischen Mittelpunkt Deutschlands Niederdorla

Auf einer Deutschlandkarte ziehen Geografen zwei Linien - eine vom nördlichsten Punkt zum südlichsten, eine vom östlichsten zum westlichsten. Sie werden sich ziemlich genau in Niederdorla kreuzen, dort wo eine alte Linde den geografischen Mittelpunkt Deutschlands markiert. Jedes Jahr wird hier das Mittelpunktfest gefeiert.

Foto: Jens Fischer


Baumkronenpfad im Nationalpark Hainich

Der Baumkronenpfad schlängelt sich auf einer Länge von 540 m vom unteren Kronenbereich hinauf bis zu den Spitzen der Urwald-Baumkronen. So ist der Baumkronenpfad in besonderer Weise Wind und Wetter ausgesetzt.

Foto: Tino Sieland


Geheimtipps auf der Strecke

Sehenswürdigkeiten
• Mittelalterliche Reichsstadt Mühlhausen – Historisches Rathaus, Historische Wehranlage, Popperöde Quelle mit Brunnenhaus, Marienkirche, Divi-Blasii-Kirche)
• Geografischer Mittelpunkt Deutschlands, Niederdorla
• Betteleiche im Nationalpark Hainich
• Baumkronenpfad mit Nationalparkzentrum und Wurzelhöhle

Gastronomie
• Brauhaus zum Löwen, Mühlhausen (Hotel in Thüringen | Brauhaus Zum Löwen)
• Waldgasthof Hainich-Haus, Kammerforst (Rettelbusch Hotels | Ihr Hotel im Hainich)
• Forsthaus Thiemsburg (Startseite - Forsthaus Thiemsburg | Am Baumkronenpfad)

Bett+Bike Betriebe an der Strecke