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#Abseitsradeln

Hanse-Wendland-Radweg

Der noch relativ neue Hanse-Wendland-Radweg verbindet in einer Rundtour die Hansestädte Uelzen und Salzwedel mit dem wendländischen Lüchow. Dabei folgt er den Spuren des mittelalterlichen Handelsbündnisses, das vom 12. bis 17. Jahrhundert rund 200 Städte zu einem gemeinsamen Wirtschaftsraum verband. Auf in der Regel verkehrsarmen Wegen durchquert die Route einen weniger bekannten, landschaftlich und kulturell aber sehr spannenden Teil der drei Urlaubsregionen Lüneburger Heide, Wendland und Altmark.

Toureninfos

Bundesländer
Niedersachsen / Sachsen-Anhalt

Streckenlänge:
162 km

Route:
Durchweg gut befahrbare, meist asphaltierte Strecke durch sanft-hügeliges Terrain. 

Verwunschene Rundlingsdörfer mit historischen Hallenhäusern, majestätische Graureiher in Naturschutzgebieten, mittelalterliche Feldsteinkirchen und ein freundliches „Moin Moin" in den Dörfern. Regionale Leckereien in den historischen Städten und unverhoffte Einblicke in die hanseatische Geschichte begleiten dich auf jedem Kilometer. Von Uelzens farbenfrohem Hundertwasser-Bahnhof führt der Weg durch die Lüneburger Heide ins Wendland – vorbei am NABU-Biotop Molbath, durch den Findlingspark Clenzer Schweiz und authentische Rundlingsdörfer wie Satemin. Die Altmark empfängt dich mit weiten Landschaften, bevor die Hansestadt Salzwedel mit ihrem berühmten Baumkuchen lockt. Über Lüchow und entlang der historischen Landwehren bei Bad Bodenteich schließt sich der Kreis.

Anfahrt:
Über die sechs Bahnhöfe in Salzwedel, Schnega, Wieren, Stederdorf, Uelzen und Bad Bodenteich ist die Strecke per ÖPNV gut erreichbar 


gpx-Daten:
GPX-Datei zum Download

Weitere Informationen:
www.hansewendlandradweg.de

HeideRegion Uelzen
Herzogenplatz 2
29525 Uelzen

info@heideregion-uelzen.de

 

): Eine Gruppe Radfahrender legt im Wald bei Schafwedel einen Halt an einer Infotafel zur mittelalterlichen Landwehr ein. Die Fahrräder stehen am Rand eines naturbelassenen, grasbewachsenen Waldwegs, während die Teilnehmenden die Informationen zur historischen Wall- und Grenzanlage lesen. Das Bild verbindet Radfahren, Naturerlebnis und regionale Geschichte in der Lüneburger Heide.

Mittelalterliche Landwehr

Die mittelalterliche Landwehr bei Schafwedel war Teil eines historischen Schutz- und Grenzsystems, dessen Spuren noch heute im Wald erkennbar sind.
 

Foto: CC BY SA Thomas Kempernolte
 


Blick in den Innenraum der Dorfkirche Osterwohle: Im Vordergrund sind reich verzierte, bogenförmige Holzschnitzereien mit Figuren und Ornamenten zu sehen, darüber eine aufwendig gestaltete hölzerne Kassettendecke. Durch die Rundbogenfenster fällt Tageslicht in den hellen Kirchenraum. Foto: CC BY SA Thomas Kempernolte

Dorfkirche Osterwohle

Die Dorfkirche Osterwohle gilt wegen ihrer ungewöhnlich reichen Holzschnitzereien aus dem frühen 17. Jahrhundert als herausragendes Zeugnis des Manierismus in der Altmark.

Foto: CC BY SA Thomas Kempernolte


Blick auf die Schlossruine des Neuen Schlosses in Tylsen. Zu sehen sind hohe Mauerreste aus Feldstein und Backstein mit leeren Fensteröffnungen, Rundbögen und überwachsenen Wandpartien. Links steht dichter Baumbewuchs, während Sonnenlicht Teile der Ruine beleuchtet. Foto: CC BY SA Thomas Kempernolte

Neues Schloss Tylsen

Die Schlossruine des Neuen Schlosses in Tylsen erinnert an die einstige Bedeutung des Ortes und macht Geschichte als eindrucksvolle Kulisse sichtbar.

Foto: CC BY SA Thomas Kempernolte
 


Geheimtipps auf der Strecke

Besondere Ecken: 
• Besonders reizvoll sind etwa die mittelalterliche Landwehr bei Schafwedel, die Schlossruine des Neuen Schlosses in Tylsen oder die reich ausgestattete Dorfkirche Osterwohle. Auch das NABU-Biotop Molbath, die Feldsteinkapelle Dalldorf und die Seewiesen bei Schostorf zeigen, wie eng Natur-, Handels- und Kulturgeschichte entlang der Strecke miteinander verbunden sind. 

• Als besonderer regionaler Genuss bietet sich in Salzwedel der Baumkuchen an; kleinere Cafés und Landgasthöfe entlang der Route bieten regionale Speisen (wechselnde Öffnungszeiten, bitte vorab prüfen).

• Gut zu wissen: Außerhalb der größeren Orte gibt es nicht in jedem Dorf Unterkünfte, Restaurants oder Supermärkte. Die Touristinformationen unterstützen gern bei der Etappenplanung, und viele Übernachtungsbetriebe bieten ein Lunchpaket für den nächsten Wegabschnitt an. Bei den Stadtführungen in Uelzen und Salzwedel erfährt man mehr über die wechselvolle Hansegeschichte.

Bett+Bike Betriebe an der Strecke