Rund um die Müritz

Der Müritzrundweg eignet sich perfekt für ein sonniges Wochenende. Wer möchte, zieht die Tour an einem Tag durch und wer gerne mal vom Rad absteigt, um zu Fuß die Natur zu erkunden, übernachtet einfach auf einem der vielen Naturcampingplätze. Rund um die Müritz gibt es reichlich Badestrände und eine sehr vielfältige Natur. Geeignet ist die Tour für jeden, denn auf der Strecke gibt es kaum Steigung. Der Untergrund ist meistens fest, entlang der Ufer fährt man allerdings auf Kies und Sand. Wem das zu rutschig ist, der nimmt einfach den straßenbegleitenden Radweg. Insgesamt hat die Strecke eine Länge von 88km, wenn ihr den roten Schildern folgt. Bei der blauen Wegmarkierung erreicht ihr etwa 112km.

Etappe 1: Landschaftspflegehof Müritzhof

Eure Tour startet in Waren (Müritz) an der Strandstraße. Dieser Straße folgt ihr in Richtung des Stadthafens. Dort angekommen geht es dann am Seeufer weiter auf die Specker Straße. Hinter dem Feisnecker See teilt sich die rote und die blaue Route. Um den Müritzhof zu erreichen, müsst ihr hinter dem Feisnecksee rechts auf der geraden Route bleiben. Diese führt euch entlang des Warnker Seeufers zum Müritzhof. Der Hof ist nur zu Fuß oder mit dem Fahrrad erreichbar. Der nächste Parkplatz ist etwa 7km entfernt und liegt auf der Specker Straße. Der Bauernhof ist mehr als 100 Jahre alt und ist umgeben von einem atemberaubenden Naturreichtum. Auf dem Müritzhof könnt ihr neben der Natur auch das Essen der eigenen Hofschänke genießen. Es werden Fleischgerichte aus eigener Haltung und typisch mecklenburgische Speisen angeboten. Wer also ein bisschen mecklenburgische Geschichte erfahren möchte, ist hier genau richtig.

Mehr Infos: www.xn--mritzhof-65a.de/landschaftspflegehof


Etappe 2: Auf nach Boek

Gestärkt geht es wieder zurück auf die Route über den Rederang See. Kurz vor dem Specker See teilen sich die zwei Routen. Die blaue Strecke verläuft entlang des Müritzer Ufers nach Boek. Auf der roten Strecke geht es etwas weiter in den Wald hinein um drei kleine Seen. Hier gelangt ihr zum Käflingsbergturm, auf dem ihr den weiten Blick über die Seenlandschaft genießen könnt. Beide Strecken führen in Boek wieder zusammen. Wer möchte, kann bereits hier schon eine Pause mit einer oder mehreren Übernachtungen einlegen. An der Boeker Mühle liegt eine kleine Wassersportschule. Wer das Windsurfen ausprobieren möchte, kann hier ganz einfach Ausrüstung ausleihen oder Unterricht nehmen. Aber auch ein kurzer Stopp eignet sich, um ein paar Stunden auf dem Stand-Up Paddle Board zu verbringen.

Mehr Infos: www.surfmuehle.de


Etappe 3: Ein Abstecher zum Luftfahrtmuseum

Weiter geht’s in Richtung des Müritzsteilufers bei Rechlin bis hin zum Hafendorf. Am Ende des Hafens findet ihr das Luftfahrttechnikmuseum Rechlin. Das Gebäude befindet sich auf der ehemaligen Erprobungsstelle der Luftwaffe des dritten Reiches. Zu sehen gibt es die Entwicklungsgeschichte der deutschen Luftwaffe bis 1945 und die militärische Nachnutzung. Die Ausstellung wird in fünf Themen untergliedert. Von der Sowjetischen Fliegerei bis zur Rechliner Ortsgeschichte wird die Geschichte aufgerollt.

Mehr Infos: www.luftfahrttechnisches-museum-rechlin.de


Etappe 4: Zurück nach Waren

Nach dem geschichtlichen Input führt die Route durch Rechlin hindurch vorbei an der kleinen Müritz. Auf der Mirower Straße überquert ihr die Brücke nach Vipperow. Dort könnt ihr einen wunderschönen Ausblick über die Elde und die Müritz genießen. Ihr seid jetzt bei etwa der Hälfte der Strecke angelangt. Auf dem Rückweg nach Waren müsst ihr noch etwa 40-50km zurücklegen. Die gesamte Strecke führt am Ufer entlang. In Röbel kann man sich noch mal gut für die restlichen Kilometer stärken. Falls ihr die Strecke durchfahrt, solltet ihr Waren nach etwa 2-3h erreichen.