Mit dem Rad durch die malerischen Landschaften Hessens

Quer durch Hessen, vom Waldecker Land ins Rheintal, führt euch der R6 Fernradweg, auf dem euch eine abwechslungsreiche Natur erwartet. Große Laubwälder, weite Felder oder malerische Mittelgebirgslandschaften, es gibt alles was das Herz begehrt. Die Strecke verläuft auf 405km auf meist asphaltierten und flachen Radwegen. Sie beginnt im Waldecker Land von Mecklenburg-Vorpommern und verläuft durch ganz Hessen bis nach Lampertheim.
Wir stellen euch den Radweg in mehreren Etappen und mit unseren Highlights vor, denn neben der wunderschönen Natur gibt es noch ganz viele Andere Orte, zu denen sich ein kleiner Abstecher lohnt.

Vorbei am Schloss Arolsen

Auf der ersten Etappe startet ihr in Diemelstadt in Mecklenburg-Vorpommern. Hier radelt ihr durch den nördlichen Teil des Waldecker Lands. Wer Interesse an Schlössern hat, kann einen kleinen Abstecher zum wunderschönen Residenzschloss Arolsen machen. Die dreiflügelige Anlage schließt an einen englischen Garten an, der besonders im Sommer zum entspannen einlädt. Neben dem Residenzschloss bietet Alt-Roden einen mittelalterlichen Siedlungsplatz, dessen Spuren zurück ins Jahr 800 zu verfolgen sind. Aber auch die Natur kommt nicht zu kurz. Das Waldecker Land ist Teil des Nationalparks Kellerwald-Edersee, der von tiefen urwaldähnlichen Laubwäldern geprägt ist.


Über den Twistersee nach Landau

Aus Bad Arolsen geht es in der zweiten Etappe weiter auf dem R6 Radweg. Vorbei am Residenzschloss gelangt ihr nach kurzer Zeit über den Uferweg des Twistersees zum Staudamm des Dorfes Wetterburg. Auch hier gibt es für Interessierte eine alte Burganlage zu besichtigen. Richtung Norden geht es dann weiter nach Neu-Berich. Kurz vor Landau heißt es in die Pedale treten, denn es wird das erste mal etwas bergauf. Doch der Aufstieg lohnt sich, denn wer möchte, kann sich in dem vom Quellwasser betriebenen Freibad Landau abkühlen.


Auf zur Hammerspitze

Nach Landau geht es wieder herein in den Waldecker Wald. Dort erreicht ihr nach einer Weile die Staumauer des Edernsees und könnt den weiten Blick in den Wald genießen. Die Hammerspitze bietet euch außerdem einen wunderbaren Blick auf das Schloss Waldeck.


Vom tiefen Burgwald bis nach Wiesbaden

Weiter geht es durch den Burgwald, einer der größten Wälder in Hessen. Das Besondere an diesem Wald ist die große Vogelvielfalt und die Moore, die dort wachsen. Diese sind einzigartige Lebensräume in denen seltene Pflanzen, Amphibien und Insekten zu finden sind. Also ein ganz besonderes Highlight der Tour für alle Naturliebhaber.
Angekommen in Idstein erwartet euch die nächste sportliche Herausforderung. Ihr radelt auf den höchsten Punkt der Strecke und erreicht eine Höhe von 567m. Aber keine Sorge, ab Mainz-Kostheim geht es dann schon wieder bergab. Die Route führt westlich an Wiesbaden vorbei, wer möchte legt noch einen Stopp in der Wiesbadener Innenstadt ein. Besonders der Neroberg bietet einen wunderschönen Ausblick über Wiesbaden und die umschließende Natur. Als kleines Highlight kann man mit der Nerobergbahn noch einen kleinen Abstecher auf den Gipfel des Nerobergs machen. Die Saison startet meist im März und endet im Oktober. 


Endspurt durch das Naturschutzgebiet Kühkopf-Knoblochsaue

Auf der letzten Etappe geht es ohne Steigung weiter durch das hessische Ried und vorbei an Mainz. Ihr habt es fast geschafft! Der letzte Teil der Strecke führt durch das hessische Naturschutzgebiet Kühkopf-Knoblochsaue. Das Europa-Reservat ist das größte Naturschutzgebiet in Hessen und ist charakterisiert durch Laubgewächse und Sumpfgebiete. Nicht mehr weit und ihr habt es bis zum Ende der Strecke in Lampertheim an der Grenze zu Baden geschafft.


Toureninfos

Bundesländer:
Mecklenburg-Vorpommern, Hessen, Rheinland-Pfalz

Streckenlänge:
ca. 405 km

Informationen und Wegbeschreibung: 
HA Hessen Agentur GmbH
Konradinerallee 9
6519 Wiesbaden

Tel. +49 (0) 611/95017 - 8191
Fax +49 (0) 611/95017 - 5 8191
info@hessen-tourismus.de

https://www.hessen-tourismus.de/de/regionen/detail/oois/Application/detail/5640914/