Mit dem Rad durch die Hauptstadt Brandenburgs

Potsdam ist 1025 Jahre alt, trotzdem hält sich die historische Stadt für ihr Alter immer noch hervorragend. Eine gute Gelegenheit sich mit dem Rad in die Regionalbahn zu setzen und auf Entdeckungstour zu gehen. Die Route „Alter Fritz“ nimmt uns mit durch eine der schönsten Städte Deutschlands und bietet Gelegenheiten zum Verweilen und Verschnaufen.

Tourendaten
Beschilderung: „Alter Fritz“
Start und Ende: Potsdam Hauptbahnhof
Tourenlänge: ca. 18 km
Fahrzeit: 2-3 Stunden

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Ein Tag in Potsdam

Angekommen am Potsdam Hauptbahnhof nehmen wir den Ausgang Nord, das ist die Seite, auf der nicht die Trams und Busse fahren. Ein kleines Stück geht es nun links bergauf bis zur großen Kreuzung. Dort überqueren wir die Havel über die „Lange Brücke“ und folgen dem Radweg, der gut sichtbar als „Alter Fritz“ ausgeschildert ist.
Wir passieren das Filmmuseum Potsdam, das ursprünglich als Orangerie und dann als Pferdestall gedacht war und die Moschee, die gar keine Moschee, sondern ein ehemaliges Dampfmaschinenhaus ist.


Entlang des Havelufers

Nun geht es über das Havelufer und die Geschwister-Scholl-Straße zum Park Sanssouci. Wer nun schon seinen Magen knurren hört, der kann hier prima einen guten und günstigen Mittagslunch in der Mensa der Universität Potsdam einnehmen und sich an die alten Studienzeiten erinnern. Diese befindet sich direkt gegenüber des Neues Palais.


Richtung Sanssouci

Wir haben nun die Wahl zwischen der asphaltierten Straße, die uns an der Orangerie und der Historischen Mühle vorbeiführt und den Radwegen durch den Park, bei denen wir das Schloss Sanssouci bestaunen können. Beim verlassen des Parks fahren wir über den Voltaireweg zu Alexandrowka. Nein, das ist keine Bekannte von uns, sondern eine Russische Kolonie, die wirklich sehr sehenswert ist. Hier nutzen wir die Gelegenheiten und bleiben auf eine Tasse im Teehaus im Wildpark.
Weiter geht es entlang der Straßen Am Neuen Garten, wo die Durstigen unter uns in der Bierbrauerei Potsdam ein selbstgebrautes Bier genießen können. Alle anderen dürfen sich beim Blick über den Jungfernsee entspannen.


Auf zum Jungfernsee

Diejenigen, die jetzt noch fahrtüchtig sind, schwingen sich wieder auf ihren Drahtesel und radeln weiter zum Schloss Cecilienhof. Achtung: Am Jungfernsee entlang muss das Rad eventuell geschoben werden. Im Sommer wird man dafür mit den schönen Badestellen nahe der Glienicker Brücke, hinter dem Hasengraben, sowie im Neuen Garten, in der Nähe vom Schloss Cecilienhof belohnt.


In die Berliner Vorstadt

Weiter gehts es nach Berlin! Wie bitte, so schnell? Quatsch, natürlich nur in die Berliner Vorstadt. Der Kaffee schmeckt hier aber mindestens genauso gut, wie in den Hipster Vierteln der Namensgeberin. Besonders zu empfehlen: Die Kaffeerösterei Junick und der dort erhältliche Rhabarberkuchen. Die Pfunde müssen ja schließlich wieder drauf! Zum Abschied fahren wir noch durch das Holländisches Viertel Potsdamund gelangen über den Platz der Einheit wieder zum Startpunkt: Dem Potsdamer Hauptbahnhof.



Viel Spaß beim Nachradeln!


Alle Bilder stammen von der Seite PMSG Potsdam Marketing und Service GmbH (https://potsdam-marketing.de)
Potsdam Tourismus Fotograf: André Stiebitz Photography