To-do beim Campen mit dem Rad

Eine Fahrrad-Camping-Tour ist nur so gut, wie sie vorbereitet ist. Nichts ist schlimmer, als zu viel Gepäck dabei zu haben, das während der Fahrt am Vorankommen hindert und am Ende eh nicht genutzt wird. Genauso wenig sollte man jedoch völlig unvorbereitet in den Urlaub starten. Finden Sie hier heraus, welche die fünf wichtigsten Dinge sind, die Sie bei einer Fahrrad-Camping-Tour auf jeden Fall dabei haben sollten!

1. Viel Stauraum nimmt die Behausung in den Packtaschen ein. Das Zelt sollte daher gut ausgewählt werden. Es gibt sehr leichte Ausführungen mit kleinem Packmaß, der Platz darin ist allerdings begrenzt und das Material oft empfindlich. Gehen mehrere Leute auf die Tour, wird das Gepäck am besten untereinander aufgeteilt. Das schafft Platz für eine komfortablere Variante. Das ist vor allem dann wichtig, wenn mehrere Nächte am gleichen Ort verbracht und daher mehr als nur ein Schlafplatz gebraucht wird. Ohne Zelt geht es auch: Hartgesottene nehmen stattdessen den Biwaksack mit auf die Tour. Vergessen Sie die passende Beleuchtung nicht – der Aufbau des Zeltes im Dunkeln nach einer langen Etappe kann zäh werden.


2. Wichtig bei der Planung ist die Frage der Verpflegung: Kochgeschirr und Kocher brauchen Platz und erhöhen das Gewicht des Reisegepäcks. Ist die Infrastruktur auf der Route gut und Sie planen abends essen zu gehen, kann die mobile Küche möglicherweise zu Hause bleiben. Für die Abenteuertour fernab der Zivilisation stellt sich diese Frage nicht. Dann müssen auch geeignete Lebensmittel und Platz dafür in den Packtaschen eingeplant werden. Für fast alle Radfahrenden auf großer Tour sehr wichtig: Die Kaffeekanne muss mit auf die Tour. Nichts geht über einen guten Kaffee in der Natur vor dem Start auf eine spannende Etappe.


3. Die Reiseapotheke sollte für die Campingtour angepasst sein: Neben dem Erste-Hilfe-Set mit Pflaster und Verbandszeug dürfen Sonnen- und Insektenschutzmittel nicht fehlen. Denken Sie auch an die Behandlung von Insektenstichen mit passenden Salben. Und vergessen Sie die Zeckenkarte nicht: Das erspart Aufregung und große Umwege. Benötigte Medikamente sollten rechtzeitig der Vorrat überprüft werden.. Nehmen Sie außerdem Oropax mit: Wenn in der Caravan-Ecke nächtelang gefeiert wird, können Sie trotzdem ruhig schlafen. Die Erholung werden Sie auf den bevorstehenden Etappen brauchen.


4. Elektronische Geräte sollten Sie nicht nur extra wasserdicht verpacken, sondern auch an deren Energieversorgung denken. Das Mobiltelefon, das GPS-Gerät und die Kamera werden irgendwann an die Steckdose müssen. Planen Sie gut: Es gibt zwar mobile Auflademöglichkeiten, die aber wertvollen Stauraum brauchen. Und eine Campingtour ist vor allem die Kunst des Minimalismus. Haben Sie einen Nabendynamo an Ihrem Reiserad, können Sie es mit einem USB-Ladegerät ausstatten lassen. Das ist die platzsparende und optimale Lösung um die Geräte zu versorgen, auf die Sie nicht verzichten können. Ein Mobiltelefon sollten Sie für den Notfall immer dabeihaben.


5. Der Schlafsack und die Isomatte spielen eine zentrale Rolle, wenn es um Ihrem erholsamen Schlaf auf der großen Tour geht. Testen Sie beides bevor es losgeht! Nicht alle Isomatten sind gleich, sie haben oft ganz unterschiedliche Eigenschaften. Prüfen und testen Sie, was Sie brauchen und was Ihnen wichtig ist, besonders den Schlafsack: Hier sollten Sie die richtige Größe und vor allem die zu erwartenden Temperaturen unterwegs beachten. Ein plötzlicher Kälteeinbruch in den Bergen mit dem Sommerschlafsack könnte unangenehm werden. Ebenso wichtig ist das Packmaß beider Schlafutensilien. Sie sollten auf jeden Fall in den wasserdichten Packtaschen Platz finden.