Warum Radfahren im Sommerregen Spaß macht

Einmal nicht in die Wetter-App geschaut und man muss nach der Arbeit im Regen nach Hause. Nimmt man jetzt die Bahn und setzt sich in die stickigen Wagons, vollgequetscht mit Leuten in nasser Kleidung oder schwingt man sich doch aufs Rad und fährt 30min durch den Regen. In beiden Fällen wird man nass, keine Frage. Dann doch lieber zum Rad greifen und zuhause warm duschen.

Wieder Kind sein

Der erste Pluspunkt ist schonmal, dass ihr die Radwege fast für euch alleine habt, denn schon bei leichtem Regen trauen sich die meisten Radfahrer nicht mehr auf die Straße. Außerdem kann jeder zugeben, dass es auch noch im Erwachsenenalter Spaß macht durch die Pfützen durch zu fahren. Aber Vorsicht, nicht dass ihr in einem tiefen Schlagloch landet. Was ihr bei Regen auch noch unbedingt dabei haben solltet, ist ein Fahrradlicht. Ohne Fahrradlicht kann es sehr schnell gefährlich auf den Straßen werden. Fahrt vorsichtiger als sonst, denn bei Regen wird man als Radfahrer schneller übersehen. Rechnet bei nassen Straßen unbedingt längere Bremswege ein.


Nass wird man sowieso

Wenn ihr die ersten 15min im Regen überstanden habt, macht der restliche Weg auch nicht mehr viel aus. Nass werdet ihr so oder so. Dafür bekommt euer Rad aber auch eine Dusche ab und wird endlich mal wieder sauber. Wer den Regen einplant kann natürlich mit geeigneter Kleidung vorsorgen. Am besten sind Regenhosen zum überziehen, Fahrradüberschuhe und eine gute Regenjacke geeignet. Regenponchos sind nicht immer zu empfehlen, da sie einen großen Windwiderstand bieten und sich im Schoß schnell Regenwasser sammeln kann. Wer Pech hat, bekommt das gesammelte Regenwasser dann noch in die Schuhe.


Für den Notfall

Wer auf Nummer sicher gehen möchte, legt sich einen wasserdichten Rucksack zu und nimmt sich Wechselkleidung mit, denn meistens schwitzt man unter Regenkleidung besonders schnell.