Mit dem Fahrrad durch den Hochsommer

In Deutschland ist es heiß geworden. Wir erreichen diese Woche Temperaturen von bis zu 40 Grad. Wer die Stickige Luft in der Wohnung nicht mehr aushält kann sich auf sein Rad schwingen und den kühlen Fahrtwind genießen. Bei einer Tour durch den Wald und zum See bieten sich genügend Möglichkeiten zum Abkühlen. Was ihr bei eurer Tour beachten solltet haben wir euch in fünf Tipps zusammengefasst.

Routenplanung

Wer sich bei über 30 Grad aufs Rad schwingt sollte seine Route gut planen! Eine Route durch den Wald mit einem kleinen Ausflug zum See bietet euch genügend Schatten auf der Tour. Strecken in der prallen Sonne sollten ihr wenn möglich vermeiden. Auf dem Rad unterschätzt man durch den Fahrtwind oft die Temperaturen und man läuft schnell Gefahr einen Sonnenstich zu bekommen. Plant auch genug Pausen ein, in den meisten Wäldern sind oft Trinkwasserquellen ausgeschildert. Dort könnt ihr euch mit kaltem Quellwasser abkühlen und eure Flaschen wieder auffüllen. Gebt eurem Körper in den Pausen genug Ruhe, damit er sich abkühlen kann.


Verpflegung

Bei den aktuellen Temperaturen ist Wasser das A und O. Nehmt auf jeden Fall genug mit und spart hier nicht an Gewicht! Wer möchte kann sich einen Hydration Pack zulegen. So habt ihr euer Wasser immer Griffbereit und könnt ganz entspannt während dem Radeln Wasser trinken. Vergesst das Essen nicht, bei so viel Hitze bleibt der Hunger oft aus, trotzdem ist die Energiezufuhr wichtig. Besonders durch das viele Trinken wird der Körper stark durchgespült. Achtet darauf, dass euer Elektrolythaushalt aufgefüllt ist, indem ihr euch genügend salzreiche Nahrung mitnehmt. In der Apotheke gibt es auch Pulver, die ihr euch in Wasser auflösen könnt. Fertig zubereitete Iso Drinks sind aufgrund des hohen Zuckergehalts nicht immer zu empfehlen.


Sonnenschutz

Auch die Sonne in Deutschland kann ohne Schutz zu starken Verbrennungen führen. Deshalb solltet ihr euch einen guten Sonnenschutz mit 50+ zulegen. Alle ungeschützten Stellen sollten regelmäßig eingecremt werden. Da ihr die meiste Zeit in der gleichen Position bleibt sind besonders die Oberschenkel, Ohren, der Nackenbereich und eure Kopfhaut betroffen. Sorgt also für ausreichend Schutz durch passende Kleidung und Kopfbedeckung. Auf Nase und Wangen seid ihr mit Zinksalbe auf der sicheren Seite. Diese trägt sich nicht so leicht durch den Schweiß ab und reflektiert die Sonnenstrahlen. Vergesst dabei nicht eure Augen. Eine gute Sonnenbrille mit richtigem UV-Schutz ist ein Muss. Ideal sind Sonnenbrillen mit 100% UV-Schutz und gebogenem Glas. So kann Sonnenlicht von der Seite und von Oben eure Augen nicht schädigen. Falls es doch mal zu einem Sonnenbrand kommt, könnt ihr euch bei der Apotheke ein Regenerationsfluid für sonnengestresste Haut mitnehmen. Diese enthalten Enzyme, die die körpereigene Regeneration unterstützen. Die betroffene Stelle solltet ihr den Rest der Tour unbedingt bedeckt halten.


Mückenschutz

Wer viel im Wald und in der Nähe von Seen unterwegs ist kommt um Mücken nicht herum. Besonders bei Beginn der Dämmerung fliegen die meisten Mücken umher. Um die Insekten auf natürliche Art und Weise abzuhalten könnt ihr euch mit Kokosöl einölen. Der Geruch vertreibt die Stechfliegen und pflegt die Haut nach starker Sonneneinstrahlung. Um auf Nummer Sicher zu gehen könnt ihr natürlich noch ein Mückenspray mit einpacken. Falls nichts hilft, nehmt Fenistil mit auf die Tour. So könnt ihr zumindest das Jucken lindern.


Fahrradkleidung

Bei eurer Kleidung solltet ihr darauf achten atmungsfäige Materialien zu kaufen um einen Hitzestau zu vermeiden. Gut geeignet sind eine kurze Radlerhose und ein Trikot aus saugfähigem Material. Von Alltagskleidung ist abzuraten, da ihr bei der Hitze viel schwitzen werdet. So lauft ihr Gefahr eure Haut bei langen Touren aufzuscheuern. Ein Abstecher zum nächsten See kühlt euch von der Anstrengung wieder ab. Also Bikini und Badehose nicht vergessen! Mit portablen Bluetooth-Boxen und ein paar Getränken, die ihr euch im Wasser kaltstellen könnt, lässt sich die Tour auch sehr schön ausklingen. Nehmt der Umwelt zu Liebe wieder alles mit, so kann der nächste den Seebesuch genauso genießen.